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Einbruchschutz: So schützt du deine Stadtwohnung

Im Herbst und Winter sind Einbrecher:innen besonders aktiv, denn sie nutzen die kürzer werdenden Tage und die Dunkelheit zu ihren Gunsten. Einbrüche gehören zu den häufigsten Delikten in der Schweiz. Deshalb ist es sinnvoll, dich über Einbruchschutz zu informieren und deine Stadtwohnung zu sichern.

Header Einbruchschutz

So viele Einbrüche gibt es in der Schweiz

Besonders zu kalten Jahreszeiten solltest du vorsichtiger und aufmerksamer werden. Die frühe Dunkelheit führt zu Dämmerungseinbrüchen, und rund um Weihnachten und Silvester verreisen viele.

Laut dem Bundesamt für Statistik gab es 2022 über 35’000 polizeilich registrierte Einbruch- und Einschleichdiebstähle in der Schweiz – ein Anstieg von rund 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Kanton Zürich ereigneten sich mit beinahe 7'000 Fällen die meisten Einbrüche, während in Appenzell Innerrhoden mickrige 20 Fälle gemeldet wurden.

Besonders beliebt bei Dieben sind:
• Schmuck
• Geld
• Handys
• Laptops
• Fernseher
• Weitere kleine Elektrogeräte

Wie gelangen Einbrecher:innen in die Wohnung?

Die Einbrecher:innen verschaffen sich durch diverse Einbruchstellen Zugang zu Häusern und Wohnungen:

 

  • Offene Fenster, Türen sowie Garagen: Auch nur gekippte Fenster sind unsicher. Schliesse ebenfalls die Keller- und Dachfenster.
  • Container, Leitern, Gartentische: Das sind Aufstiegshilfen, die nicht direkt unterhalb von Fenstern oder Balkonen deponiert werden sollten.
  • Bäume, Hecken und Zäune: Sie dienen nicht nur als Aufstiegshilfe, sondern bieten einen Sichtschutz, um von der Nachbarschaft unbemerkt zu bleiben.

Gut zu wissen: Einbrüche werden nach wie vor mit geringem Aufwand und einfachen Werkzeugen verübt. Damit sich die Kriminellen nicht an deinen Werkzeugen bedienen, solltest du daher alles gut wegräumen und nicht offensichtlich herumliegen lassen.

Methoden für den Einbruchschutz
 

Eigenes Verhalten

Bevor du deine Wohnung verlässt oder zu Bett gehst, stelle sicher, dass:

  • Alle Türen (inkl. Balkontüre) und Fenster geschlossen sind (auch gekippte Fenster)
  • Fahrzeuge (Autos, E-Bikes, Fahrräder etc.) niemals ungesichert sind. Auf unserer Themenseite findest du mehr Informationen dazu, ob du für E-Bikes eine separate Versicherung brauchst.
  • Rollläden zu sind (diese haben zwar nur eine Lichtschutzfunktion, dennoch schadet es nicht, es den Einbrecher:innen schwerer zu machen, in deine Wohnung einzudringen)

Gut zu wissen: Die Polizei bietet eine kostenlose Beratung an, wie du dein Zuhause einbruchsicher machst. Hierfür kommen Expertinnen und Experten bei dir zuhause vorbei, um die Lage zu analysieren. Der Termin dauert rund 1 Stunde. Hier findest du deine Kontaktstelle für die Beratung.

 

Mechanischer Schutz

Mechanische Schutzmassnahmen können deine Sicherheit langfristig erhöhen. Dazu gehören beispielsweise im Baumarkt erhältliche Schlösser. Aber auch Tresore können sich lohnen.

Kleiner Tresor

Bei kleinen Tresoren (so, wie man sie aus Hotels kennt) ist es wichtig, sie in deiner Wohnung gut zu verankern. Ansonsten können die Einbrecher:innen den Tresor einfach mitnehmen und im Anschluss aufbrechen.

Ebenso wichtig ist es, einen Tresor mit Sicherheitszertifizierung zu kaufen, denn nur diese wurden von unabhängigen Instituten auf Ihre Sicherheit überprüft. Wenn du dir einen Tresor mit elektronischem Zahlenschloss kaufst und dir den Öffnungscode niederschreibst, solltest du deine Notiz bei Bekannten, eventuell sogar beim Notariat, aufbewahren.

Tresors mit Notöffnungsschlüssel solltest du dir zweimal überlegen. Wenn die Einbrecher:innen sehen, dass es einen Schlüssel für den Tresor gibt, werden sie danach suchen und deine gesamte Wohnung auf den Kopf stellen.

Gut zu wissen: Smile übernimmt bei einfachem Diebstahl respektive Einbruchdiebstahl die volle Entschädigung deiner Schmucksachen, wenn der Tresor schwerer als 100 kg ist oder wenn es sich um einen eingemauerten Wandtresor handelt.

 

Hunde als Einbruchschutz

Hunde können dabei helfen, ein zusätzliches Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden zu schaffen, denn sie nehmen Gerüche und Geräusche viel besser wahr als Menschen. Wenn du aber glaubst, dass sie die perfekte «Alarmanlage auf vier Beinen» sind, täuschst du dich. Auch gegen die Vierbeiner sind die heutigen Einbrecher:innen gut gewappnet – sei es mit Futter oder Betäubungsmitteln.

Alleine auf Tiere als Sicherheit zu setzen, ist daher eine schlechte Idee. Denn anders als Hunde benötigen technische Sicherheitsanlagen keinen Schlaf und sind 24/7 im Einsatz. Wenn dir ein Hund dennoch mehr Sicherheit gibt (und du auch sonst ein Hunde-Fan bist), solltest du dir überlegen, einen Wachhund anzuschaffen.

Diese Wachhunde haben einen erhöhten Beschützerinstinkt. Dazu gehören:

  • Deutscher Schäferhund
  • Appenzeller Sennenhund
  • Australian Shepherd
  • Riesenschnauzer
  • Belgischer Malinois

 

Moderne und digitale Gadgets

Einbruchmeldesysteme sind besonders beliebt, da sie rund um die Uhr aktiv sind und eine Vielzahl an Funktionen bieten. Zu den bekanntesten gehören die Alarmanlage mit Sirene, Videokameras, Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder, die auf Bewegung oder Wärme reagieren und beispielsweise einen Alarm oder helles Licht aktivieren. Viele dieser Systeme sind mit Geräusch-, Bewegungs-, Wärme- oder Splittersensoren ausgestattet, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen. Die Alarmübermittlung ist bei vielen Geräten auf das Smartphone möglich, damit du auch unterwegs immer informiert bleibst.

Die Gadgets werden immer ausgeklügelter. So findet man in den üblichen Baumärkten oder Online-Shops:

  • TV-Simulatoren, die flackerndes Licht eines Fernsehers imitieren und vortäuschen, dass jemand gerade am Netflix bingewatchen ist.
  • Bewegungsmelder mit elektronischem Hundegebell, die eine Aufnahme mit Hundegebell startet, sobald eine Bewegung erkannt wird
  • Nebelmaschinen, die bei Einbrüchen aktiviert werden und eine Flucht der Einbrecher:innen deutlich erschweren

Zwei Zusatztipps von der Polizei

1. Vorsicht mit Informationen: Teile deine Vorfreude auf die Ferien nicht auf Social Media. Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst, kannst du mit dem Posten von Ferienbildern auch warten, bis du wieder zuhause bist. Du hast noch ein Festnetztelefon mit Beantworter? Dann verzichte bitte darauf, die Details deiner Abwesenheit preiszugeben.
2. Mit Nachbarn anfreunden: Wer ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft pflegt, wird eher Unterstützung erfahren, sollte bei eigener Abwesenheit etwas Verdächtiges in oder um die eigene Wohnung vorfallen. Bei längerer Abwesenheit können sie auch den Briefkasten leeren, was deine Anwesenheit simuliert.

Was sollte ich tun, wenn ich einen Einbruch feststelle?

Wenn man einen Einbruch bemerkt, ist es wichtig, überlegt zu handeln und einige grundlegende Vorsichtsmassnahmen zu beachten, um die eigene Sicherheit und die Chancen auf eine erfolgreiche Ermittlung zu erhöhen.

  • Konfrontation vermeiden: Versuche niemals, den Einbrecher oder die Einbrecherin selbst zu überwältigen. Deine eigene Sicherheit hat oberste Priorität, und eine direkte Auseinandersetzung könnte zu gefährlichen Situationen führen. Ziehe dich daher sofort zurück und bringe dich in Sicherheit.
  • Beobachtungen merken: Falls du die Person siehst, versuche dir deren Aussehen und Grösse einzuprägen. Auch Details wie Kleidung, besondere Merkmale oder das Kennzeichen eines eventuell benutzten Fahrzeugs können für die Ermittlungen der Polizei hilfreich sein.
  • Tatort unverändert lassen: Räum den Tatort nicht auf und fass nichts an. Jede Veränderung könnte wichtige Spuren verwischen, die zur Aufklärung des Einbruchs beitragen könnten. Überlasse es den Expert:innen der Spurensicherung, den Tatort zu untersuchen.
  • Psychologische Hilfe in Anspruch nehmen: Ein Einbruch kann belastende psychische Folgen haben. In solchen Fällen ist es ratsam, psychologische Unterstützung oder Selbsthilfegruppen zu suchen, um die Erlebnisse besser verarbeiten zu können. Es gibt spezielle Betroffenen-Gruppen, beispielsweise auf Facebook, die Unterstützung bieten können. Beachte jedoch, dass die Polizei nur für die Ermittlungen zuständig ist und die Opferhilfe nur dann direkt unterstützen kann, wenn man während des Einbruchs persönlich mit der Täterschaft konfrontiert wurde.

Welche Versicherung schützt mich bei Einbruchschäden vor finanziellen Einbussen?

Wenn es um den Schutz deiner Besitztümer geht, bieten sich verschiedene Versicherungsoptionen an, die den Diebstahl abdecken. Hier sind einige empfehlenswerte Deckungen, die dir einen umfassenden Schutz bieten:

  • Hausrat-Grunddeckung: Diese Basisversicherung schützt dich vor einfachem Diebstahl zu Hause, Einbruchdiebstahl und Beraubung.
  • Einfacher Diebstahl auswärts: Mit dieser Zusatzdeckung bist du auch ausserhalb deines Zuhauses abgesichert, falls deine versicherten Gegenstände gestohlen werden.
  • Hausrat-Extra: Wenn du mindestens 24 Stunden unterwegs bist, verdoppelt sich die Versicherungssumme für einfachen Diebstahl auswärts. So hast du auch auf Reisen einen erhöhten Schutz für deine Gegenstände.
  • Veloversicherung: Diese Deckung bietet umfassenden Schutz für deine Fahrräder, E-Bikes und Mofas. Versichert sind Diebstahl, Beschädigung und optional auch die Kosten für Assistance-Leistungen, falls du unterwegs Hilfe benötigst.
  • Wertsachenversicherung: Mit der Wertsachenversicherung kannst du deine wertvollen Gegenstände flexibel versichern, sodass sie auch ausserhalb deines Zuhauses gut geschützt sind (siehe unten).

Tipp von uns: Um nach einem Einbruch den ganzen Versicherungskram möglichst ohne blabla hinzubekommen, empfehlen wir dir, deine wertvollen Gegenstände jeweils auf Fotos zu dokumentieren und – falls vorhanden – auch deinen Tresor samt Inhalt zu fotografieren. Das ist der schnellste Beweis dafür, dass du die Gegenstände wirklich besessen hast.

Welche Versicherung schützt meine Wertsachen und was zahlt sie?

Um deine Wertsachen wie Schmuck oder Geld bei einem Einbruch abzusichern, ist eine Hausratversicherung eine gute Wahl. In der Hausratversicherung von Smile sind Schmuck und Geldwerte zu Hause automatisch mitversichert. Die Deckungsgrenzen sind dabei wie folgt festgelegt:

• Geldwerte sind bis zu CHF 5'000 versichert.
• Schmuck ist bis zu 20 % der vereinbarten Hausrat-Versicherungssumme, maximal jedoch bis CHF 30'000, abgedeckt.

Damit dein Geld und Schmuck zu Hause über den oben genannten Deckungsgrenzen versichert sind, müssen deine Wertsachen in einem Tresor aufbewahrt werden (siehe oben).

Ein weiterer Vorteil der Smile Hausratversicherung ist, dass alle versicherten Gegenstände zum Neuwert abgesichert sind. Das bedeutet, dass im Schadenfall der Betrag erstattet wird, den du bei der Neuanschaffung bezahlt hast. So kannst du sicherstellen, dass deine Wertsachen im Ernstfall bestmöglich geschützt sind.
 

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